Ein Junglenker hat am Samstag Fahrerflucht begangen. Nachdem er frontal in einen Bagger gekracht war, floh er verletzt. Kurze Zeit später konnte die Polizei ihn aufgreifen.

Mehr aktuelle News finden Sie hier

Als die Polizeipatrouille am Unfallfahrzeug ankam, stellte sie Blutspuren im Inneren fest. Vom Autofahrer, der mit seinem Wagen in einen Bagger gefahren war, fehlte zunächst jede Spur. Drei Stunden später wurde der 23-Jährige zuhause aufgegriffen und ins Spital gebracht.

Wie die Schaffhauser Polizei mitteilte, ging am Samstag um 07.30 Uhr eine Meldung ein, dass ein Personenwagen mit einem Bagger kollidiert, der Lenker des Wagens aber verschwunden sei. Dank einer polizeilichen Suchaktion, bei der Personenspürhunde zum Einsatz kamen, habe man den jungen Mann zuhause angetroffen und ihn wegen seiner Verletzungen ins Spital gebracht.

Was war passiert?

Der Junglenker war nach Angaben der Schaffhauser Polizei lediglich mit einem Lernfahrausweis und alleine unterwegs gewesen, als er gegen 2.50 Uhr auf der Fahrt ins Stadtzentrum auf der Mühlentalstrasse die Kontrolle über seinen Wagen verlor.

Der 23-Jährige geriet demnach auf die Gegenfahrbahn und krachte in einen Raupenbagger. Daraufhin flüchtete der Mann zu Fuss.

Der Wagen hat einen Totalschaden.

Nun hat der Junglenker nicht nur einen Totalschaden zu beklagen, er muss sich ausserdem vor der Staatsanwaltschaft des Kantons Schaffhausen verantworten. (kms)  © 1&1 Mail & Media / SN