In den vergangenen Wochen wurden im Kanton Uri mehrere Wölfe gesichtet. Nun wurde ein Schaf im Brunnital in Unterschächen gerissen.

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Im Kanton Uri ist ein Schaf offenbar einem Wolf zum Opfer gefallen. Der Wolfsriss ereignete sich laut der "Luzerner Zeitung" im Brunnital in Unterschächen.

Schaf war nicht geschützt

Laut Beat Annen, Vorsteher des Amts für Forst und Jagd, meldete eine Privatperson den Riss. Anschliessend untersuchte der zuständige Wildhüter das tote Schaf. "Er ist klar der Auffassung, dass es sich um einen Wolfsriss handelt", bestätigte Annen.

Das Schaf war nicht geschützt und befand sich auf offener Allmend. Um den Wolf zu identifizieren, wurde eine DNA-Probe genommen.

Ist der Wolf bereits in Schattdorf gesichtet worden?

Möglicherweise handelt es sich bei dem Wolf um ein Tier, das bereits am Montag in der Gemeinde Schattdorf gesichtet wurde. Es sei laut Annen "keine abwegige Idee, dass dieser Wolf ins Schächental gelaufen ist".

Für einen Wolf seien dies "keine grossen Distanzen". Es könnte sich dabei um ein Einzeltier handeln, das sich von seinem Rudel getrennt hat.

Wolfsalarm auch im Kanton Obwalden

Auch im Kanton Obwalden wurde kürzlich ein Wolf gesichtet, wie die Nachrichtenagentur Keystone-SDA berichtet. Ein Augenzeuge aus Sarnen beobachtete ein Tier in Giswil. Der Mann habe vor der Mehrzweckhalle auf seine Kinder gewartet, als "plötzlich" ein Wolf auf ihn zugekommen sei.

Laut David Gerke, Präsident der Gruppe Wolf Schweiz, handelte es sich dabei offenbar um ein Jungtier. "Dies ist erkennbar, weil er noch keinen ausgeprägten Körper hat. Auch die Farbe des Fells und die Zeichnung lässt dies erkennen. Ausserdem wirkt das Fell noch flauschig", sagte er. Der Wolf sei möglicherweise in die Siedlung gelangt, weil ihm das Gebiet unbekannt gewesen sei. (tae)  © 1&1 Mail & Media/spot on news

15 Schafe werden an Schule eingeschrieben

Eltern wollen für gewöhnlich nur das Beste für ihre Kinder. Das gilt auch bei der Qualität des Schul-Unterrichts. Eltern der französischen Ortschaft Crêts en Belledonne des Schulamts nicht zufrieden und sorgten mit einer Aktion für Aufmerksamkeit. © ProSiebenSat.1