Eigentlich wollte er nur einige Gipfeli und Brötchen für seine Arbeitskollegen kaufen. Daraufhin wurde ein Kunde jedoch zurechtgewiesen: Der Kauf einer solchen Menge gehöre sich nicht.

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Ein Kunde von Coop Pronto wurde am Montag von einem Mitarbeiter des Supermarktes beschimpft: Er wollte an seinem Geburtstag einige Gipfeli und Brötchen für seine Arbeitskollegen kaufen. Doch 20 Gipfeli seien zu viel auf einmal, wurde das Geburtstagskind zurechtgewiesen. Das berichtet das Nachrichtenportal "20min.ch".

Verzicht auf Ware

"Er sprach zu mir, als hätte ich etwas gestohlen", sagte der Kunde gegenüber dem Nachrichtenportal. Der Verkäufer habe ihm auf aggressive Art klar gemacht, dass sich dies nicht gehöre und er alles zurücklegen solle.

Schliesslich verzichtete der Kunde auf die Ware - ärgerte sich aber trotzdem: "Diese Artikel werden in Selbstbedienung angeboten und nirgendwo wird auf eine beschränkte Anzahl hingewiesen." Bei einer so grossen Supermarktkette wie Coop sei es "harter Tobak", wegen eines Kaufs von 20 Gipfeli derart heruntergemacht zu werden.

"Ich kam mir wie ein Verbrecher vor"

Der betreffende Verkäufer wollte laut "20min.ch" keine Stellung zu dem Vorfall nehmen. Laut der Pressestelle von Coop Pronto gebe es keine Einkaufslimits. Bei einer solchen Menge sollte man jedoch vorbestellen. Damit werde gewährleistet, dass auch für nachfolgende Kunden kein Engpass entstehe.

Auch ein Kunde einer Bäckereikette in Zürich hatte ähnliche Erfahrungen gemacht. "Ich kam mir wie ein Verbrecher vor, dabei wollte ich nur etwas kaufen. Das gibt es nur in der Schweiz." Auch er habe 20 Gipfeli für seine Arbeitskollegen kaufen wollen. (tae)  © 1&1 Mail & Media / SN

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