Am Neujahrstag machten etwa 100 Klimaaktivisten die Besucher am Flughafen Zürich darauf aufmerksam, dass der Flugverkehr die Auswirkungen der Klimakrise verschärfe. Sie forderten mit einer Menschenkette dazu auf, nicht mehr mit dem Flugzeug zu reisen.

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Am Mittwoch haben rund 100 Aktivisten der Bewegungen "Klimastreik Schweiz" und "Extinction Rebellion" am Flughafen Zürich eine unbewilligte Aktion veranstaltet: Sie ermahnten laut "bluewin.ch" dazu, im Jahr 2020 aufs Fliegen zu verzichten.

Schlimme Auswirkungen des Klimawandels

Die Klimaaktivisten bildeten demnach eine Menschenkette, um auf ihre Aktion aufmerksam zu machen. Die Zahl der Fluggäste in der Schweiz halte sich trotz Klimadebatte weiter auf Rekordniveau, verkündete "Klimastreik Schweiz".

Der Flugverkehr trage jedoch für mindestens 19 Prozent des von Menschen verursachten Klimawandels in der Schweiz die Verantwortung. Er verschärfe mit seinen steigenden CO2-Emissionen die Auswirkungen der Klimakrise.

Flugverkehr muss "unverzüglich und messbar sinken"

Die Folgen des Klimawandels seien längst unübersehbar. Um diese Aussage zu unterstreichen, trugen die Demonstranten laut dem Nachrichtenportal Mundschutz. Auf diesem waren die Namen von Orten geschrieben, die 2019 von Waldbränden oder Smog betroffen waren.

Der CO2-Ausstoss durch den Flugverkehr müsse "unverzüglich und messbar sinken", damit das von der Klimastreik-Bewegung geforderte Ziel der Netto-Null-Emissionen erreicht werden könne. Die Schweizer Bevölkerung solle freiwillig aufs Fliegen verzichten, lautete die Forderung. (tae)  © 1&1 Mail & Media / SN

"Fridays for Future"-Demo in Leipzig: Statisten wurden für Teilnahme an Klimastreik bezahlt

In Leipzig fand vergangenen Freitag eine "Fridays for Future"-Demo statt. An dieser beteiligten sich aber nicht nur echte Demonstranten, sondern anscheinend auch bezahlte Statisten. Der Auftraggeber rechtfertigt seine Entscheidung und betitelt die Aktion als Kunstprojekt.