• Vielerorts herrscht in der Schweiz derzeit Lawinengefahr.
  • Bei einem Lawinenabgang in Nendaz kam ein Mann ums Leben.
  • Eine Lawine in Carì forderte einen Verletzten.

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Nach heftigen Schneefällen in der Schweiz in der vergangenen Woche und anschliessenden milden Temperaturen herrscht derzeit vielerorts Lawinengefahr. Bei einem Lawinenniedergang in Nendaz VS ist am Samstag ein Bergführer umgekommen. Ein Gast wurde verletzt.

Wie die Kantonspolizei Wallis bekannt gab, kam es um 12:20 Uhr im Gebiet "Chassoure" zum Lawinenabgang. Ein 56-jähriger Bergführer befand sich zu dieser Zeit zusammen mit drei Gästen ausserhalb des Skigebietes auf der Abfahrt. Die Lawine, die sich aus bisher ungeklärten Gründen auf einer Höhe von 2.700 Metern gelöst hatte, riss den Mann sowie einen seiner Gäste mit.

Verschüttete wurden von Rettungskräften geborgen

Wintersportler, die das Geschehnis beobachtet hatten, alarmierten daraufhin die Rettungskräfte. Diesen gelang es, die Verschütteten unter den Schneemassen zu bergen. Sie wurden daraufhin in das Spital in Sitten geflogen.

Dort erlag der Bergführer später seinen Verletzungen. Sein Begleiteter, ein 60-jähriger Waadtländer, sei verletzt, aber befindet sich laut Informationen der Polizei nicht in Lebensgefahr.

Die Lawine erstreckte sich über eine Länge von 900 Metern und eine Breite von 300 Metern. Die Staatsanwaltschaft habe eine Untersuchung zur Klärung der genaueren Umstände eingeleitet.

Lawine in Carì fordert Verletzten

Der "SRF" berichtet über eine weitere Lawine, die am Samstagnachmittag in Carì in Campello niedergegangen ist. Beim Abgang sei ein 43-jähriger Skifahrer verletzt worden. Er habe zusammen mit zwei Begleitern die sichere Skipiste verlassen und sei dabei von der Lawine erwischt worden. Dabei wurde er leicht verletzt. Die anderen beiden Personen blieben unverletzt.

Die Polizei warnt vor erheblicher Lawinengefahr und bittet die Bürger um Vorsicht. Mit Neuschnee und Wind seien gebietsweise weitere Triebschneeansammlungen entstanden, wodurch die Lawinengefahr teils sogar verschärft wurde.  © 1&1 Mail & Media/spot on news

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