Wie durch ein Wunder konnte ein Mann nach rund eineinhalb Stunden lebend aus einer Lawine geborgen werden. Eine Rettungshündin hatte ihn aufgespürt.

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Der Lawinenhündin Nora ist es zu verdanken, dass der Niedergang einer Nassschneelawine auf der Strasse zur Göscheneralp UR für einen Mann nicht tödlich endete. Die Hündin hatte den Verschütteten nach rund eineinhalb Stunden unter den Schneemassen aufgespürt, sodass die Rettungskräfte die Person befreien konnten, berichtet "Blick.ch".

Das Unglück trug sich zu, als zwei Personen gerade besagte Strasse räumten. Während eine von ihnen komplett begraben wurde, konnte die andere die Rettungsflugwacht Rega alarmieren. Diese rückte umgehend mit einem Helikopter-Team, Bergrettern des Schweizer Alpen-Clubs SAC sowie drei Rettungshunde-Teams an.

Dass das Lawinenopfer nach einer so langen Zeit noch lebend geborgen werden konnte, grenzt an ein Wunder. Offenbar befand sich der Mann in einem Hohlraum, der ihm genug Sauerstoff bot, die rund 90 bangen Minuten unter den Schneemassen zu überleben.

Stark unterkühlt und mittelschwer verletzt sei er bei der Bergung allerdings gewesen und wurde im Rega-Helikopter ins nächstgelegene Spital transportiert. (stk)  © 1&1 Mail & Media / SN