• Bei einer Kontrolle des französischen Atomkraftwerks Civaux ist ein Leck entdeckt worden.
  • Laut dem Betreiberkonzern sei aber ausserhalb der Anlagen keine Radioaktivität gemessen worden.

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Im französischen Atomkraftwerk Civaux ist bei einer Kontrolle an einem Reaktor ein Leck entdeckt worden. In dem AKW im Westen des Landes sei eine undichte Stelle im Primärkreislauf der Kühlung festgestellt worden, teilte der Betreiberkonzern EDF mit. Ausserhalb der Anlagen sei keine Radioaktivität gemessen worden. Niemand sei verletzt oder kontaminiert worden. Das Werk befindet sich in der Nähe von Poitiers.

Wasserdampf bei Tests ausgetreten

Festgestellt wurde das Leck nach diesen Angaben bereits vergangene Woche von Experten im Rahmen einer Untersuchung, die alle zehn Jahre statfindet. Das Kühlsystem wurde dabei ohne Brennelemente getestet. Dabei sei Wasserdampf ausgetreten.

Derzeit ist das AKW vom Netz. Die Vizechefin des Instituts für Radioschutz und nukleare Sicherheit (IRSN), Karine Herviou, versicherte im Sender France Info: "Es gibt überhaupt keine Gefahr für die Umwelt oder die öffentliche Gesundheit." Das Leck sei an einer Art Dichtung aufgetreten. Das Problem sei relativ leicht in einigen Tagen zu beheben.

Kraftwerk soll im Januar wieder hochgefahren werden

EDF zufolge ist noch unklar, wie sich der Vorfall auf den weiteren Betrieb des Kraftwerks auswirkt. Eigentlich soll das für die Kontrollen vom Netz genommene Werk zum 8. Januar wieder hochgefahren werden. Knapp die Hälfte der 56 französischen Atomreaktoren ist derzeit für Wartungen oder Reparaturen vom Netz. (sbi/dpa)

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