Der Entschluss des Bundesrats steht fest. Am 11. Mai werden nicht nur wie ursprünglich geplant die Schulen wieder geöffnet, auch Restaurants und Beizen sollen wieder Gäste empfangen dürfen. So sehen die neuen Lockerungen aus.

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Zurück zur Normalität – zumindest in kleinen Schritten. Darauf lassen die neuen Entschlüsse des Bundesrats, die am Mittwoch getroffen wurden, hoffen.

Am 11. Mai wird der Betrieb an obligatorischen Schulen wieder aufgenommen. Während die Kantone individuell über die Durchführung der schriftlichen Maturitätsprüfungen entscheiden können, wird hinsichtlich der mündlichen und Berufsmaturitätsprüfungen einheitlich gehandelt: Sie finden nicht statt.

Ein Nachteil für Studienplatzanwärter? Nein, meint Bundesrat Guy Parmelin. Laut SRF-Bericht werden für die Aufnahme an Universitäten alle Zeugnisse – unabhängig der Anzahl abgelegter Prüfungen – berücksichtigt.

Gastronomie atmet auf, Festivalsommer fällt aus

Nicht nur Schulen, auch Museen, Bibliotheken und Restaurants werden ab 11. Mai wieder ihre Pforten öffnen dürfen. Ein Segen für Gastronomen, war die Öffnung doch ursprünglich auf Anfang Juni angesetzt.

Doch auch hier gelten weiterhin Einschränkungen. Pro Tisch sind maximal vier Personen zulässig. Eine Ausnahme stellen Eltern mit mehr als zwei Kindern dar. Ausserdem, so fasst SRF die Entschlüsse zusammen, sind zwischen den Gästegruppen, die ausschliesslich sitzen dürfen, mindestens zwei Meter Abstand einzuhalten.

Für Festivalfans hat der Bundesrat hingegen keine guten Nachrichten. Bis Ende August bleiben Grossveranstaltungen mit mehr als 1.000 Personen untersagt. Ob Events mit weniger Besuchern schon früher wieder zugelassen werden, soll am 27. Mai entschieden werden.

Sporttrainings wieder erlaubt

Auch die Öffnung von Fitnessstudios und das Abhalten von Sporttrainings ist ab 11. Mai wieder zulässig. Letzte dürfen allerdings nur in Teilnehmergrössen von bis zu fünf Personen und ohne Körperkontakt stattfinden. Im Leistungssektor gelten andere Richtlinien. Hier dürfen mehr als fünf Personen zeitgleich am Training teilnehmen.

Und wie steht es um den Spielbetrieb in den Profiligen? Der Bundesrat plant, Spiele – wie etwa jene der Super League – ab 8. Juni unter Ausschluss der Öffentlichkeit wieder zu genehmigen. (cos)

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