Seeanstoss mit privatem Bootshafen, Swimingpool und ein eigener Golfplatz: In der Schweiz residieren viele Superreiche, die sich solchen Luxus leisten können. Doch wo ist der Quadratmeter am teuersten?

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Zwar gibt es unter den reichsten zugezogenen Schweizern auch solche, die einen bescheidenen Lebensstil pflegen - viele protzen aber lieber mit ihrem Reichtum. Seit 2013 waren Luxusimmobilien laut einer Studie der "UBS" nicht mehr so gefragt wie im vergangenen Jahr - obwohl die Preise doppelt so stark wie im Schweizer Durchschnitt steigen. Besonders um die Grosszentren werden die eleganten Immobilien jedes Jahr teurer.

Der Luxus hausiert in Genf

Das Portemonnaie am meisten belastet, wie "Blick.ch" berichtet, die Gegend um den Genfer See: Mindestens 35.000 Franken kostet demnach der Quadratmeter bei Cologny GE. Generell seien die Preise nach oben offen - alles eine Frage des Nötlis.

Auch in Gstaad BE sind extravagante Anwesen mit Helikopterlandeplatz, Bowlingbahn und Winzerkeller teuer: 34.000 Franken und mehr kostet der Quadratmeter. St. Moritz GR rangiert auf Platz drei bei den superteuren Luxus-Immobilien, dicht gefolgt von Verbier im Wallis. Dagegen sind die Preise am Zürichsee zwischen 20.000 und 30.000 Franken pro Quadratmeter fast schon erschwinglich.

75 Prozent der Käufer aus dem Ausland

Wer diese Superreichen sind? Laut "Blick.ch" kommen drei von von vier Käufern aus dem Ausland, sie wohnen jedoch innerhalb der Schweiz. Der Wechselkurs des Frankens beeinflusse den Markt zusätzlich, ebenso wie Konjunkturschwankungen sich positiv auf die Nachfrage auswirken.

Doch es geht noch teurer als in der Schweiz: In Monaco kostet der Quadratmeter rund 63.000, in Hongkong an die 46.000 US-Dollar. (jkl)  © 1&1 Mail & Media / SN