Im Kanton Luzern ist es am Wochenende zu mehreren Badeunfällen gekommen. Im Seebadi Baldegg ertrank ein 18-jähriger Rumäne. Ein weiteres Unglück ereignete sich im Seebad im Nationalquai.

Mehr aktuelle News finden Sie hier

Sonnenschein und hohe Temperaturen haben am Wochenende zum Schwimmen eingeladen. Für einen 18-Jährigen endete der Badespass im Seebadi Baldegg im Kanton Luzern jedoch tödlich. Wie die Kantonspolizei in einer Mitteilung berichtet, ertrank der junge Rumäne im See.

Demnach hatte sich der Mann eigentlich mit seinen Kollegen am Wasser vergnügen wollen. Kurz nach 13 Uhr geschah es: Der 18-Jährige ging in den See und verschwand plötzlich im Wasser, er hatte den Grund unter den Füssen verloren. Bademeister und Badegäste leiteten umgehend eine Suche ein.

Kein guter Schwimmer

Nach mehreren Minuten fand man den Rumänen in etwa sechs bis acht Metern Tiefe. Ein Badegast konnte den bewusstlosen Mann bergen und an Land befördern. Für ihn kam jedoch jede Hilfe zu spät. Der Rettungsdienst konnte ihn nicht mehr wiederbeleben.

Einer der Begleiter des Mannes erklärte der Polizei anschliessend, dass sein Kollege ein schlechter Schwimmer gewesen sei. Die Beamten gehen von einem Badeunfall aus.

Weiterer Badeunfall nur wenige Stunden später

Nur wenige Stunden später ereignete sich in Luzern ein weiteres Unglück: Kurz vor 18 Uhr ertrank ein 59-jähriger Schweizer im Seebad im Nationalquai. Gemäss der Kantonspolizei erlitt der Mann während des Schwimmens ein medizinisches Problem.

Die zuständigen Bademeister eilten dem Schweizer zur Hilfe und reanimierten ihn, bis die Notfallambulanz vor Ort eintraf – jedoch vergebens. Er verstarb. Die Luzerner Staatsanwaltschaft ermittelt derzeit noch in dem Fall.  © 1&1 Mail & Media/spot on news

Niedersachsen: 40-Jähriger stirbt bei Rettungsversuch an Badesee

Ein 40 Jahre alter Mann ist in Langenhagen vermutlich ertrunken, nachdem er einen in Not geratenen Mann aus dem Wasser gerettet hat.