Mexiko versteigert beschlagnahmte Autos von Drogenbossen

Wer einmal in einem Auto eines Drogenbosses sitzen möchte, der konnte sich diesen Wunsch nun erfüllen. Doch dafür musste man auch tief in die Tasche greifen. Die mexikanische Regierung versteigerte nun beschlagnahmte Fahrzeuge von Drogenkartellen. 82 Autos standen zur Auktion bereit, das teuerste darunter war ein Lamborghini Murciélago, dessen Startpreis bei 67.000 Euro angesetzt war. Sehen Sie hier die weiteren Fahrzeuge, die unter den Hammer kamen.

82 Autos, die von Drogenkartellen beschlagnahmt wurden, kommen in Los Pinos unter den Hammer.
"Alles, was wir beschlagnahmen, soll den Menschen zugute kommen", sagte der linksnationalistische Präsident Andrés Manuel López Obrador laut dpa.
Die zu versteigernden Autos sind ganz unterschiedlich. Von noblen Karossen hin zu einem VW-Käfer aus dem Jahr 1951 und gepanzerten Geländewagen ist alles dabei. Sogar zwei Lastwagen befinden sich im Auktionskatalog.
Auch dieser Ford Mustang wird während der Auktion verkauft und scheint die Blicke schon auf sich zu ziehen.
Zwischen Luxus und Panzerglas steht auch dieser VW-Käfer aus dem Jahr 1951, der einen neuen Besitzer sucht. Ein weiterer VW-Käfer aus dem Jahr 1990 ist ebenfalls im Auktionskatalog aufgeführt.
Viele Autos, die bei der Versteigerung angeboten werden, haben eine dunkle Vergangenheit: Sie wurden von Drogenkartellen genutzt. Aber auch gepanzerte Geländewagen aus dem Fuhrpark des Präsidenten können erworben werden.
Ein mexikanischer Soldat scheint interessiert an diesem Jeep Wrangler zu sein, der bei der Auktion angeboten wird.
Sportwagen scheinen besonders beliebt zu sein: Darunter die rote Chevrolet Corvette Stingray.
Auch der rote Ford Shelby F 150 steht zum Verkauf.
Wem ein neues Auto zu kostspielig ist, der kann die Wägen auch nur auf Fotos verewigen. Die Preisspanne der Auktion reicht von 470 Euro bis 69.000 Euro.
Nicht nur Luxuswägen wie der gelbe Chevrolet Camaro kommen unter den Hammer, auch ein Mini und ein Smart finden sich zwischen den 82 zu verkaufenden Autos.
Die Einnahmen der Auktion sind für Dörfer im armen Bundesstaat Guerrero bestimmt, heisst es laut dpa. Der Präsident, López Obrador rief vor kurzem das Versprechen aus, durch ein "Robin-Hood-Institut" dem Volk Diebesgut zurückzugeben.