In der Schweizer Botschaft in Moskau ist es zur Veruntreuung von Geldern gekommen. Radio SRF deckte auf, dass eine russische Mitarbeiterin über Jahre hinweg in die eigene Tasche kassiert hat.

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17 Jahre gehörte Frau P. zum Mitarbeiterstab der Schweizer Botschaft in Moskau. Jetzt wurden ihre kriminellen Machenschaften entlarvt.

Jahrelang, so berichtet SRF, habe die gebürtige Russin falsche Rechnungen ausgestellt und privat abkassiert. Erst ein Schweizer Bürger, der in der Botschaft eine Quittung über den bezahlten Betrag verlangt habe, brachte den Stein ins Rollen.

Botschafts-Mitarbeiterin: Aussendepartement geht den Vorwürfen nach

Untersuchungen der Schweizer Botschaft sowie des Aussendepartements hätten ergeben: Die Anschuldigung der Veruntreuung von Geldern habe Bestand. Die falschen, ausgestellten Rechnungen seien jedoch längst nicht die grösste Missetat von Frau P.

Denn wie es in dem Bericht weiter heisst, habe sie gegenüber ihrem Arbeitgeber, über den sie krankenversichert war, behauptet, Krebspatientin zu sein. Mit ebenfalls gefälschten Arztrechnungen habe sie so ganze 80.000 Franken erschleichen können.

Obwohl das Aussendepartement den Sachverhalt bereits verifizieren konnte, soll die Mitarbeiterin jegliche Vorwürfe von sich weisen. (cos)  © 1&1 Mail & Media / SN

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