Eine Kita-Mitarbeiterin in Basel ist positiv auf Covid-19 getestet worden. Nachdem sie in Mailand gewesen war , arbeitete sie zunächst noch in der Kita. Da sie dabei Kinder angesteckt haben könnte, müssen diese und deren Eltern jetzt in Quarantäne.

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Eine Basler Kita muss wegen des Coronavirus vorerst geschlossen bleiben. Eine Mitarbeiterin war nach ihrer Rückkehr aus Mailand, wo sie sich wohl mit Covid 19 angesteckt hatte, von Montag bis Mittwoch ihrer Arbeit nachgegangen.

Als sie sich zunehmend krank fühlte, liess sie sich auf das Coronavirus testen. Das Ergebnis: positiv. Derzeit wird sie im Universitätsspital in Basel isoliert behandelt.

Kinder zeigen bisher keine Symptome

Nun wird befürchtet, dass sich Kinder bei der Mitarbeiterin angesteckt haben könnten. Laut "20min.ch" zeigen jene Kinder, die zwischen Montag und Mittwoch die Kita besuchten, noch keine Anzeichen der Krankheit.

Um dennoch sicherzugehen, müssen die Kinder – und auch deren Eltern – für 14 Tage in Quarantäne. Dabei werden sie dem Bericht zufolge von Sozialmedizinern betreut. Die Krankheit kann erst einige Tage nach Ansteckung ausbrechen.

Da aktuell Ferien sind, waren nicht alle 100 Kinder in der Kita. Von denjenigen, die betreut wurden, ist noch nicht klar, ob sie Kontakt zur infizierten Betreuerin hatten.

Kita bleibt vorerst geschlossen

Vorübergehend bleibt die Kita Neumatten für zwei Wochen geschlossen. In einem Brief heisst es: "Zu unserem grossen Bedauern müssen wir Ihnen mitteilen, dass das Coronavirus in der Kita Neumatten angekommen ist."

Die Eltern seien besorgt, erzählte ein Bekannter einer betroffenen Mutter "20min.ch": "Die Eltern sind sehr nervös. Für sie war die Nachricht ein Schock."

Die Kita-Mitarbeiterin ist nicht die einzige in Basel, die krank von einer Reise nach Mailand zurückkam: Ein Mann wurde ebenfalls isoliert.

Auch in den Kantonen Tessin, Zürich, Genf, Graubünden, Waadt und Aargau wurden erste Fälle bekannt. Einige Tests müssen noch vom Referenzlabor bestätigt werden. (sob)  © 1&1 Mail & Media / SN