Mit einer bewusst salopp formulierten Jobanzeige wollten die Basler Verkehrsbetriebe (BVB) unter anderem einen Sachbearbeiter Personaleinsatz finden. Doch die kecke Stellenanzeige sorgte bei der Internet-Community auch für Ärger.

Mehr aktuelle News finden Sie hier

Die Basler Verkehrsbetriebe (BVB) suchen zurzeit unter anderem einen Sachbearbeiter Personaleinsatz. Im Stelleninserat beschreibt sich das Unternehmen als multikulturell und offen.

"1.250 Menschen aus 20 Nationen sorgen für frischen Wind. Alle sind willkommen – auch Walliser, Thurgauer und zur Not sogar Zürcher."

Shitstorm statt Begeisterung

Bei potenziellen Bewerbern komme die etwas fragwürdige Annonce nicht nur gut an. Die BVB muss sich in den Kommentaren zur Ausschreibung, die bereits im Herbst 2018 lanciert wurde, einiges von der Plattform-Community anhören.

So schreibt etwa ein potenzieller Bewerber: "Die wollten wohl lustig sein. [...] Das hat in einem Stelleninserat nichts zu suchen". Auf ihn wirke das, wie "20 Minuten" schreibt, vielmehr unprofessionell.

BVB hat einen anderen Ansatz

Für die Basler Verkehrsbetriebe dagegen gehe der Plan des ungewöhnlichen Stelleninserats auf. Sie hätten fast überwiegend gute Feedbacks auf ihren Arbeitgeberauftritt erhalten.

"Ein Bewerber bezog sich beispielsweise am Telefon sogar direkt darauf und entschuldigte sich – in breitestem Zürcher Dialekt – für seine Herkunft, er sei aber trotzdem interessiert", erzählte BVB-Mediensprecher Benjamin Schmid dem Portal gegenüber. (jkl)  © 1&1 Mail & Media/spot on news

Bahnreisen: So finden Sie ohne Reservierung einen Sitzplatz

Bahnfahren kann so bequem sein - wenn der Zug pünktlich ist und man einen Sitzplatz hat. Bei den ohnehin teuren Ticketpreisen wollen viele auf die kostenpflichtige Sitzplatzreservierung verzichten. Doch mit einigen Tricks kann man es sich auch ohne Reservierung die Beine ausstrecken.