Bereits seit Gründonnerstag ist die Stadtpolizei von Zürich dauerhaft im Einsatz. Es ist zu mehreren Schlägereien und Bränden von Containern gekommen. Fünf Personen sitzen bereits in Gewahrsam. Mehrere Polizisten wurden verletzt.

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Friedliche Ostertage gab es in Zürich in diesem Jahr nicht. Bereits am späten Gründonnerstagabend haben in der Stadt mehrere Container gebrannt. Am Ostersonnntag kam es zu weiteren Bränden. Bei der Festnahme nach einer Schlägerei wurden darüber hinaus mehrere Polizisten verletzt.

Am Utoquai beim Restaurant Pumpstation sei es laut einer Mitteilung der Stadtpolizei Zürich am Donnerstagabend zu einem Container-Brand gekommen. Das Feuer musste von der Feuerwehr gelöscht werden.

Nachdem der Brand unter Kontrolle war, wurden mehrere Angriffe auf die Polizisten und deren Fahrzeuge durch Flaschen- und Steinwürfe verübt. Ein Beamter wurde dabei leicht verletzt.

Polizei setzt Wasserwerfer ein

Am Morgen des Karfreitags mussten die Polizisten ausserdem bei einer Schlägerei an der Piazza Cella im Langstrassenquartier ausrücken. Mindestens drei Personen im Alter zwischen 23 und 60 Jahren waren an der Ausschreitung beteiligt.

Während die Einsatzkräfte dazwischen gingen, versuchte eine unbeteiligte Person einem der Polizisten die Waffe aus dem Holster zu entwenden. Bei der anschliessenden Festnahme des 34-jährigen Mannes verletzten sich zwei weitere Beamte an den Armen.

Erneute Containerbrände am Utoquai ereigneten sich in der Nacht von Samstag auf Ostersonntag. Nachdem die Polizei eingetroffen war, wurden die Beamten wieder mit Flaschenwürfen attackiert.

Die Einsatzkräfte mussten daraufhin Gummischrot und Tränengas einsetzen, damit die zuständigen Feuerwehrleute die Brände löschen konnten. Nach weiteren Angriffen auf die Beamten sah sich die Polizei gezwungen, einen Wasserwerfer einzusetzen.

Wegen der Flaschenwürfe gegen die Polizei sowie den Sachbeschädigungen wurden während des Einsatzes vier Personen im Alter von 15 bis 19 Jahren festgenommen. Bei den Bränden wurden mindestens drei Container beschädigt. (eee)  © 1&1 Mail & Media / SN