Das Lokal im Zürcher Niederdorf heisst seit bald vierzig Jahren "Café Mohrenkopf". Mit einer neuen Verpachtung soll der Name weichen - und politisch korrekt werden.

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Schon zwei Jahre ist es her, dass ein "Komitee gegen rassistische Süssigkeiten" dazu aufrief, die Traditionspatisserie "Café Mohrenkopf" zu dekolonialisieren.

Früher wurden Menschen mit dunkler Hautfarbe "Mohr" genannt. Der Begriff gilt inzwischen, genauso wie "Neger", als verpönt und rassistisch.

Das Café im Zürcher Niederdorf trägt seinen Namen seit bald vierzig Jahren. Er ist an den des Gebäudes angelehnt, das "Haus zum Mohrentanz", wie der "Tages-Anzeiger" schreibt. Doch mit einem neuen Pächter soll auch der alte Name weichen.

Stadt lässt andere wegen Namen brainstormen

Die Stadt sucht für Herbst 2020 nach einem Nachfolger. "Soll und darf man diesen Namen heute noch verwenden?", fragt die städtische Liegenschaftenverwaltung in ihrer Ausschreibung rhetorisch.

Ob man "Mohrenkopf" heute noch verwenden darf, sei umstritten, doch wie die Liegenschaftenverwaltung in ihrer Ausschreibung erwähnt, wird es nun Zeit zu handeln und den Namen des Lokals politisch korrekt anzupassen. Interessenten werden deswegen aufgerufen, Vorschläge für einen neuen Namen einzubringen. Von Seiten der Stadt heisst es, dass man bei der Namensgebung offen sei.

Die "NZZ" lieferte bereits einige Beispiele wie "Kafi Chalbs-Chopf" oder "Zur Schlachtplatte beim Morgarten" (ohne h). (jkl)  © 1&1 Mail & Media / SN

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