Die Beamten der Luzerner Polizei staunten nicht schlecht, als sie bei einer Verkehrskontrolle im Januar ein Auto mit Anhänger anhielten. An Bord befanden sich hunderte Kilogramm Sprengstoff.

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Vier Schweizer wurden wegen diverser Gesetzesverstösse angezeigt. Bei einer Kontrolle Anfang des Jahres gingen sie der Polizei auf der Autobahn A2 in Knutwil ins Netz. Die Beamten stellten im Fahrzeug und dem dazugehörigen Anhänger mehrere dutzend Kisten Sprengstoff fest.

Insgesamt wurden 700 kg Sprengstoff, 120 kg Sprengstoffabfall sowie Zündeinrichtungen festgestellt. Das Problem: Der Gefahrentransport war nicht gekennzeichnet und die obligatorischen Ausrüstungsgegenstände und Dokumente fehlten teilweise gänzlich, heisst es in einer Mitteilung der Luzerner Polizei.

Nicht jeder darf Sprengstoff transportieren

Per Bundesgesetz ist geregelt, dass nicht jeder berechtigt ist, Sprengstoffe zu transportieren: "Sprengmittel dürfen innerhalb von Fabrikationsbetrieben, auf Baustellen sowie auf dem Weg nach und von den Verwendungsorten nur von Personen befördert werden, die darin unterrichtet sind."

Der Transport des Sprengstoffs war unsachgemäss.

Wer Sprengstoff transportiert und lagert, muss dafür im Übrigen ein entsprechendes Fahrzeug haben. Das Auto sei aber nicht für solche Transporte zugelassen gewesen, stellt die Polizei Luzern fest. Ausserdem hätten die ebenfalls nötige, erhöhte Zusatzversicherung gefehlt.

Was folgte war ein aufwendiges Ermittlungsverfahren, das mittlerweile abgeschlossen ist. Die vier Schweizer im Alter von 42 bis 61 Jahren werden nun angezeigt.  © 1&1 Mail & Media/spot on news

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