Noch nie zuvor lebten mehr Menschen in der Schweiz als jetzt. Das Bundesamt für Statistik gab bekannt, dass die Bevölkerungszahl auf mehr als 8,5 Millionen anstieg.

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Die Schweiz wird immer voller: Wie das Bundesamt für Statistik meldet, lebten Ende 2018 mehr als 8,5 Millionen Menschen in der Schweiz, so viele wie noch nie zuvor.

Damit wuchs die Bevölkerung im Vergleich zum Vorjahr um 0,7 Prozent an, auf exakt 8.544.500 Menschen.

Dennoch bedeutete dies die schwächste Zunahme seit 2006. In den Kantonen Tessin und Neuenburg gingen die Einwohnerzahlen sogar leicht zurück.

Insgesamt steigt die Zahl der in der Schweiz lebenden Menschen allerdings bereits seit 13 Jahren. Das Wachstum ist den Experten zufolge auf internationale Migrationsströme und den Geburtenüberschuss zurückzuführen.

Ausländeranteil bleibt unverändert

Die Migration ging jedoch um 0,5 Prozent zurück. 170.085 Menschen wanderten in die Schweiz ein, 850 weniger als 2017. 130.225 Menschen verliessen 2018 im Gegenzug die Schweiz.

Der Ausländeranteil bleibt mit 25,1 Prozent konstant. Davon stammen rund 75 Prozent aus Europa.

Die grösste Ausländergruppe bilden die Italiener mit 14,9 Prozent, gefolgt von Deutschen mit 14,3 Prozent und Portugiesen mit 12,3 Prozent. (dr)  © 1&1 Mail & Media / SN