Ein tragischer Vorfall ereignete sich am Sonntagnachmittag im Kanton St. Gallen. Ein 73-Jähriger ist von einem herabfallenden Stein getötet worden.

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Am Sonntagnachmittag wanderte ein 73-Jähriger auf der Alp Tschingla zwischen dem Toggenburg und dem Walensee. Wie die Kantonspolizei St. Gallen mitteilte, war der Mann gegen 13 Uhr alleine in Richtung Lüsis unterwegs.

Zwischen Hinter- und Vorderbüls wurde der Alpinist von einem Stein direkt am Kopf getroffen. Das berichtet "blick.ch".

Für den Senior kam jede Hilfe zu spät

Der Mann wurde kurze Zeit später von einem anderen Bergsteiger gefunden, der den Rettungsdienst alarmierte. Bei dem aus der Gegend stammenden Schweizer konnte jedoch nur noch der Tod festgestellt werden.

Zusammen mit einem Rettungshelikopter und der Rega wurde der Verunglückte geborgen. Der Unfallhergang wird nun durch Spezialisten des Alpinkaders der Kantonspolizei St. Gallen ermittelt.

Erst Mitte März wurde ein Fünfjähriger im Glarnerland ebenfalls von einem Stein erschlagen.

Bergstürze sollen besser untersucht werden

Steinschläge und ganze Bergstürze sind als Gefahr in den Bergen bekannt, jedoch wissen Forscher über die Details der Prozesse, die zum Bergsturz führen, noch zu wenig. Wissenschaftler des deutschen Geoforschungszentrum (GFZ) wollen laut "spektrum.de" zukünftig mittels Messgeräten, Netzen und Drohnen den genauen Ursachen für Steinschläge auf den Grund gehen.

Auch inwiefern sich starke Temperaturschwankungen sowie der Klimawandel auf die Gesteine auswirken, soll mit Hilfe der GFZ langfristig ermittelt werden. (jkl)  © 1&1 Mail & Media / SN