• Erneut sind starke Gewitter über die Schweiz gezogen.
  • In Appenzell wurden in drei Stunden 36,1 mm Niederschlag gemessen.
  • Auch am Sonntag (25. Juli) kommt es wieder zu Unwettern.

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Am Samstag (24. Juli) wurde die Schweiz erneut von starken Unwettern heimgesucht. Vor allem Appenzell hat es am frühen Abend heftig erwischt, wie das SRF berichtet.

Laut Wetterbericht kam die Niederschlagssumme in drei Stunden auf 36,1 mm – 33,2 mm davon sollen allein in zehn Minuten gefallen sein. Es sei eine der grössten Regensummen, die in der Schweiz in so kurzer Zeit je gemessen wurden.

Die Gewitter begannen im Osten der Schweiz, später wanderten sie vom Jura ins Drei-Seen-Land. Glücklicherweise wurden bislang keine grösseren Schäden registriert – und das trotz der starken Hagelfälle.

Aktuelle Bilder aus dem Kanton Appenzell Ausserrhoden wirken trügerisch. Die Hagelschichten auf den Strassen sehen aus wie Schnee, tatsächlich stammen die Aufnahmen jedoch aus dem Hochsommer.

27.000 Blitze über der gesamten Schweiz

Im Kanton Bern fand man Hagelkörner mit einem Durchmesser von zwei bis vier Zentimetern. In Schmerikon im Kanton St. Gallen wurden Winde mit einer Geschwindigkeit von bis zu 81 Kilometern pro Stunde gemessen.

Darüber hinaus wurden über der gesamten Schweiz zwischen Nachmittag und Abend rund 27.000 Blitze gezählt.

Am Sonntag geht es weiter

Entspannung scheint es vorerst keine zu geben: Laut "MeteoNews" geht es auch am Sonntag mit den Gewittern weiter. Im Süden soll es ganztags zu Unwettern kommen, im Norden dann hauptsächlich am Nachmittag und in den Bergen. Der genaue Ablauf lasse sich aufgrund der aktuellen Gewitterlage jedoch nicht prognostizieren.

Im gesamten Juli kam es immer wieder zu heftigen Unwettern. Vielerorts kam es zu Überschwemmungen, die Pegel von Flüssen und Seen sind konstant gestiegen. Noch immer ist der Pegel des Vierwaldstättersees über der Hochwassergrenze, wie "nau.ch" am Mittwoch (21. Juli) berichtete. Zwar sei der Stand um 13 Zentimeter gesunken, befinde sich mit einer Höhe von 434,55 Metern über dem Meer aber noch immer zehn Zentimeter über der Hochwassergrenze.

Gewitter und Starkregen in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz erwartet

In Nordrhein-Westfalen drohen am Wochenenede wieder Unwetter mit Starkregen. Das gab eine Meteorologin des Deutschen Wetterdienstes am Donnerstag bekannt. Auch im Saarland und in Rheinland-Pfalz wird schauerartiger Regen erwartet. (Teaserbild: imago images/Olaf Döring)


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