Auf Datingplattformen und in den sozialen Netzwerken tummeln sich immer mehr Fake-Profile, die es nur auf eines abgesehen haben - den Menschen das Geld aus der Tasche zu ziehen.

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In der Hoffnung auf die grosse Liebe gehen immer mehr Schweizerinnen und Schweizer skrupellosen Betrügern auf den Leim.

Die geben sich beim sogenannten "Romance Scam" als vermeintliche Traumpartner aus. Sobald online das Vertrauen erschlichen wurde, werden die Opfer schliesslich um Geld gebeten.

Die Zahl nimmt zu

Wie "Blick.ch" vermeldet, nimmt diese Entwicklung rapide zu. Im Vergleich mit dem Vorjahr habe sich die Ziffer der Anzeigen bei der Polizei 2018 mancherorts verdoppelt oder gar verdreifacht.

Zudem wird davon ausgegangen, dass sich viele Opfer aus Scham überhaupt nicht bei der Polizei melden. Die Dunkelziffer dürfte also noch wesentlich höher sein.

Vor allem Frauen über 50 seien gefährdet, zum Ziel des "Romance Scams" zu werden, zitiert die Seite Rebecca Tilen, Polizeisprecherin des Kantons Zürich. Diese hätten vermehrt eine "Enttäuschung hinter sich" und würden sich daher oft einsam fühlen.

Ein Millionenschaden

Schnell droht durch das Geschäft mit der falschen Liebe der finanzielle Ruin. So habe eine 59-Jährige im vergangenen Jahr rund 400.000 Franken an einen Betrüger gezahlt – ohne ihn auch nur ein einziges Mal persönlich getroffen zu haben.

Zumeist stammen die Kontakte aus Afrika oder Osteuropa und geben sich als US-Soldaten aus, die knapp bei Kasse seien. Mit teils erotischen Nachrichten, etwa per Facebook oder WhatsApp, wird dann ein intimer Kontakt hergestellt. (stk)  © 1&1 Mail & Media / SN

Unseriöse Firmen: Fünf Verhaltenstipps bei Betrugsverdacht

Schäbige Arbeit und unrealistisch hohe Preise. Das kommt, vor allem bei Arbeiten im Haus, leider viel zu häufig vor. Eine Beschwerde ist nicht möglich, da es sich dann meistens nicht um seriöse Firmen handelt. Das Video zeigt wie man sich am besten verhalten sollte, wenn man glaubt auf eine unseriöse Firma gestossen zu sein. © ProSiebenSat.1