Wer sich in diesem Sommer im öffentlichen Verkehr klimatisierte Zugabteile erhofft, wird enttäuscht. Denn immer mehr Verkehrsbetriebe wie die SBB gehen dazu über, die Innenräume der Fahrzeuge weniger stark zu kühlen.

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Bei Temperaturen bis zu 38 Grad in der Schweiz erhoffen sich viele eine funktionierende Klimaanlage in öffentlichen Verkehrsmitteln. Wer jedoch in Bahn und Co. eine Zuflucht vor der Hitzewelle erwartet, wird leider enttäuscht.

Wie "20 Minuten" berichtet, gehen immer mehr Verkehrsbetriebe dazu über, nicht mehr auf Temperaturen bis 25 Grad zu kühlen, sondern lediglich für einen Temperaturunterschied zu sorgen. So werde bei der SBB beispielsweise die Temperatur in den Zugabteilen nicht stärker als fünf bis sieben Grad Celsius unterhalb der Aussentemperatur gekühlt.

Busfahrer haben eine eigene Klimaanlage

Diese Kühl-Methode hätten sich nun auch andere Betriebe wie zum Beispiel die Verkehrsbetriebe Zürich (VBZ) abgeschaut. Grund für die Änderung sei, dass die meisten Menschen extreme Temperaturunterschiede als unangenehm empfinden würden.

Laut einer Sprecherin des ÖV-Unternehmens handle es sich bei diesem neuen System um bedarfsgerechtes Kühlen in Bezug auf die Aussentemperatur. Davon ausgenommen seien aber die Busfahrer: Diese hätten eine eigene Klimaanlage, die sie selbst einstellen könnten. (the)  © 1&1 Mail & Media / SN