Im Genfer Eaux-Vives-Quartier sind am Sonntagmorgen Schüsse abgefeuert worden. Die Polizei nahm daraufhin einen 26-jährigen Mann fest, der zunächst flüchtig gewesen war. Zwei weitere Verdächtige konnten nicht gefasst werden.

Mehr aktuelle News finden Sie hier

Am Sonntagmorgen (19. Januar) wurden die Bewohner des Eaux-Vives-Quartiers in Genf von Schüssen aus dem Schlaf gerissen. Gegen 6 Uhr wurde die Polizei alarmiert, wie ein Polizeisprecher dem Onlineportal "Tribune de Genève" bestätigte. Als die Patrouille vor Ort ankam, sahen die Beamten drei Männer davonrennen. Daraufhin seien zwei weitere Schüsse gefallen, heisst es in dem Bericht.

Einen der drei Flüchtigen konnte die Polizei festnehmen. Er trug einen Rollkoffer bei sich, in dem sich ein Gewehr und Munition befanden. Der 26-Jährige ist bereits polizeibekannt. Die beiden anderen Männer waren am Sonntagabend noch flüchtig.

Keine Verletzten

Erste Untersuchungen ergaben, dass das Gewehr bei einem Einbruch im Quartier erbeutet wurde. Der Festgenommene wies zudem Anzeichen von Trunkenheit auf. Zum Tatbestand äusserte er sich nicht. Einen Alkoholtest verweigerte er.

Verletzt wurde bei der Tat niemand. Bewohner eines Hauses in der Nähe des Tatorts fanden im Anschluss des Geschehens Einschusslöcher an der Decke ihres Schlafzimmers im vierten Stock. Auf dem Gehweg lagen ausserdem Patronenhülsen. Die Ermittlungen laufen. (eee)  © 1&1 Mail & Media / SN

Skispringen mal anders: Base-Jumper landet auf zugefrorenem See

Ein Base-Jumper stürzt sich in der Schweiz mit Skiern einen Berg herunter und landet auf dem zugefrorenem Oeschinensee.