Wie die Kantonspolizei Wallis am gestrigen Freitag mitgeteilt hat, wurde am 9. April im Kanton Wallis ein toter Wolf gefunden. Das Tier wurde durch eine Schusswaffe getötet.

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Am Flussufer des Rottens bei Grengiols im Kanton Wallis wurde am 9. April ein toter Wolf gefunden. Wie die Kantonspolizei am gestrigen Freitag berichtete, wurde bei dem Tier nach ersten Untersuchungen eine Schussverletzung entdeckt.

Der Kadaver wurde vor Ort geborgen und im Anschluss in ein Tierspital nach Bern transportiert. Die Staatsanwaltschaft hat inzwischen weitere Untersuchungen eingeleitet.

Der Wolf wurde von einem Passanten entdeckt. Die Person alarmierte daraufhin umgehend die kantonale Dienststelle für Jagd, Fischerei und Wildtiere. Bis dato hat die Polizei keine weiteren Angaben zu den genauen Umständen am Fundort bekannt gegeben.

Weitere Vorfälle

Ein ähnlicher Fall hat sich im März 2016 zugetragen. Am Ufer des Rottens bei Raron wurde ebenfalls ein toter Wolf von einem Fischer entdeckt, heisst es auf der Seite "blick.ch". Der Kadaver war bereits stark verwest. Auch dieses Tier starb an den Folgen einer Schussverletzung.

Durch die Untersuchungen kam es schliesslich zu einer Anklage gegen einen deutschen Rentner. Im Juni 2018 wurde dieser jedoch aufgrund ungenügender Indizienlage von dem Bezirksgericht in Brig wieder freigesprochen.

Darüber hinaus wurde im Februar 2017 im Val d’Anniviers im Unterwallis eine Wölfin tot aufgefunden. Auch dieses Tier hatte eine Kugel in der Schulter. Ein weiterer Wolf wurde im darauffolgenden Jahr, angeblich aus Versehen, während einer Fuchsjagd von einem Walliser Jäger erschossen. In diesem Fall wurden ebenfalls weitere Untersuchungen eingeleitet. (eee)  © 1&1 Mail & Media / SN

Wie die Zürcher Kantonspolizei am 12. April mitgeteilt hat, kam es am Freitagmorgen am Albispass bei Hausen (Landkreis Zürich) zu einem schweren Unfall. Ein Auto stürzte 30 Meter in die Tiefe. Die zwei Insassen wurden in ein Krankenhaus gebracht.