Schreckmoment in der Schweiz: Ein Beben der Stärke 4,4 hat am Sonntagabend die Erde im Kanton Glarus erschüttert. Das Rütteln war teilweise deutlich spürbar.

Mehr aktuelle News finden Sie hier

Am Wochenende hat die Erde in Teilen der Schweiz wortwörtlich gebebt. Wie der Schweizerische Erdbebendienst (SED) der ETH Zürich auf seiner Webseite berichtet, kam es am vergangenen Sonntagabend (25. Oktober) bei Elm im Kanton Glarus zu mehreren Beben, die teilweise deutlich spürbar waren.

Das stärkste Erdbeben ereignete sich demnach gegen 20:35 Uhr bei Kärpf in der Ostschweiz mit einer Stärke von 4,4 – ein Wert, der in der Schweiz nicht häufig erreicht wird. Auf Twitter berichtete der Erdbebendienst von dem Vorfall und dass es kleinere Schäden geben kann. Personen wurden nicht verletzt.

Erdbeben: Fehlalarm im Kanton Basel-Landschaft

Mehr als hundert Verspürtmeldungen gingen in der ersten Stunde beim SED ein. Am späteren Sonntagabend kam es noch zu mehreren Nachbeben, die laut SED "üblicherweise nach stärkeren Beben" auftreten. Bis kurz vor Mitternacht war noch leichtes Erdrütteln zu spüren.

Gegen 20:43 Uhr hiess es in einer weiteren Twitter-Meldung, dass es auch in der Gemeinde Gelterkinden im Kanton Basel-Landschaft zu einem Erdbeben gekommen sei. Der SED klärte jedoch kurz danach auf, dass es sich dabei um einen Fehlalarm handelt.

Letztes Beben dieser Stärke im Jahr 2017

Laut Bericht kämen Beben mit dieser Magnitude in der Schweiz etwa "alle ein bis zwei Jahre einmal" vor. Das letzte vergleichbare Erdbeben ereignete sich demnach im März 2017.  © 1&1 Mail & Media/spot on news