In den beiden Zürcher Gemeinden Rifferswil und Mettmenstetten darf bis auf Weiteres kein Hahnenwasser konsumiert werden. Aus bisher ungeklärten Gründen wurde das Trinkwasser durch Fäkalien verseucht.

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Bloss nicht aus der Leitung trinken: Das Trinkwasser in Rifferswil und Mettmenstetten (nähe Affoltern am Albis im Kanton Zürich) ist verschmutzt und muss vor dem Gebrauch abgekocht werden. Aus noch ungeklärten Gründen kam es zu einer Verseuchung durch Fäkalien, wie die Kantonspolizei Zürich am Donnerstag auf Twitter mitteilte.

Die Bevölkerung wurde Donnerstagmittag mit Hilfe des ICARO-Sirenenalarms auf die Verseuchung aufmerksam gemacht. Zusätzlich dazu wurden Flugblätter verteilt. Grund des Übels ist laut Kantonspolizei das Reservoir Herferswil. Dieses versorgt auch das gesamte Dorf Rifferswil ausser den Weiler Schonau. In Mettmenstetten versorgt das Reservoir die obere Druckzone "Im Gjuch/Leigrüppenstrasse".

Wasser drei Minuten lang abkochen

Die Kantonspolizei empfiehlt daher, das Wasser in den nächsten Tagen abzukochen – sei es zum Trinken, zum Kochen, zum Zähneputzen oder zur Reinigung von Gegenständen, die mit Lebensmitteln in Berührung kommen. Alle krankheitserregenden Mikroorganismen würden zerstört, wenn das Wasser für mindestens drei Minuten koche.

Bis das Wasser wieder ungekocht gebraucht werden kann, dürften bis zu zwei Tage vergehen. Die Gemeinden wollen dann wieder informieren. (jkl)  © 1&1 Mail & Media / SN