Über 70 Schweizer Firmenchefs wollen eine "wirkungsvolle Klimapolitik". Das und das Erreichen wichtiger Klimaschutz-Ziele fordern sie nun in einem Schreiben an den Ständerat.

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"Wir alle wollen einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz leisten", heisst es in dem Schreiben von 72 Schweizer CEOs unter dem Logo "CEO4climate". Sie wollen nun auf eine "wirkungsvolle Klimapolitik" plädieren und wichtige Klimaschutz-Ziele erreichen. Nun hat sich die Gruppe an den Ständerat gewandt und fordert zudem ein 2030-Reduktionsziel für Emission im Inland.

Ständerat wird am Montag beraten

Wie unter anderem "bluewin.ch" berichtet, haben auf dem Schreiben Firmenchefs wie Patrik Meli von MAN Energy Solutions, Christian Mumenthaler von Swiss Re, Frederic Trombert von Barry Callebaut und André Wyss von Implenia unterschrieben.

Am kommenden Montag werde der Ständerat über das neue CO2-Gesetz für den Zeitraum 2021 bis 2030 beraten.

Unternehmen brauchen "langfristige Planungssicherheit"

Für die Umsetzung seien "verbindliche Rahmenbedingungen" notwendig, die den Unternehmen eine "langfristige Planungssicherheit" bieten. Weiter fordern die CEOs "griffige Inlandsmassnahmen" in Gebäuden, Verkehr, Industrie, Energie sowie in der Landwirtschaft.

Darüber hinaus solle durch Mechanismen ein CO2-Preis sichergestellt werden, der mit dem Ziel des Pariser Klimaabkommens übereinstimmt. Auch die Transparenz bezüglich der klimatischen Auswirkungen, Risiken und Chancen von Finanzprodukten und Investitionen sei von Nöten. (eee)  © 1&1 Mail & Media / SN