Bei vielen Schweizern steigt derzeit auch das Fieberthermometer. Eine Grippewelle grassiert und die ist angesichts der hohen Temperaturen besonders gefährlich.

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Statt in der Sonne oder in der Badi müssen derzeit viele Schweizer das Bett hüten. Der Grund ist eine Sommergrippe, die derzeit grassiert und angesichts der hohen Temperaturen sehr anstrengend für den Kreislauf ist.

Gegenüber der Seite "20min.ch" hat die Kantonsärztin Maha Züger bestätigt, dass Fieber und Erkältungen derzeit keine Einzelfälle sind und benennt dafür auch die Gründe: "In den Sommermonaten treten mitunter Coxsackie-Viren und Enteroviren gehäuft auf, die schwere grippeartige Symptome (...) verursachen können."

Es geht ganz schnell

Das Tückische an dieser Form der Sommergrippe ist laut Züger, dass die Symptome innerhalb kürzester Zeit auftreten: "Innert weniger Stunden bekommen die Betroffenen Hals- oder Ohrenschmerzen und Schnupfen. In den meisten Fällen gibt es Fieber bis 39 Grad."

Speziell für alte Menschen und Kinder kommen erschwerend die derzeitig hohen Temperaturen hinzu. Daher sei die "Sommergrippe für den Kreislauf besonders belastend", so die Ärztin weiter.

Wie man sich dagegen schützt

Zügers Kollegin Monika Hänggi, Kantonsärztin von Basel-Landschaft, rät im Zuge der Grippewelle zu erhöhter Hygiene. Da die Viren durch Tröpfchen übertragen werden, rät sie etwa zum gründlichen und häufigen Händewaschen. (stk)  © 1&1 Mail & Media / SN

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