Im Dezember 2018 legte ein Gleitschirmpilot auf der Lauchernalp im Kanton Wallis eine Bruchlandung hin. Jetzt wird er dafür zur Kasse gebeten.

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Ein solches Malheur hatte man auf der Lauchernalp im Kanton Wallis zuvor wohl noch nie gesehen. Am 27. Dezember 2018 verfing sich dort ein Gleitschirmflieger im Sessellift und legte somit für eine halbe Stunde den Betrieb lahm. Dies kommt ihm nun teuer zu stehen.

Mehr als nur Entschädigung

Der 62-jährige Mann, der damals mit einer Frau einen Tandemflug absolviert hatte, wurde von der Bundesanwaltschaft zur Rechenschaft gezogen. Wie "blick.de" berichtet, habe er wegen Störung des öffentlichen Verkehrs eine bedingte Geldstrafe von 9.000 Franken erhalten.

Ausserdem müsse sich der Bruchpilot aus dem Baselbiet auf 1.200 Franken Bussgeld sowie auf Verfahrenskosten in Höhe von 1.000 Franken einstellen.

Besonders ärgerlich erscheint dies vor folgendem Hintergrund: Ursprünglich, so heisst es in dem Bericht weiter, hätten die Bergbahnen aufgrund des halbstündigen Ausfalls lediglich eine Entschädigung von rund 500 Franken von dem Mann gefordert. (cos)  © 1&1 Mail & Media / SN

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