Derzeit versuchen Politiker aus aller Welt, auf dem Klimagipfel in Madrid eine Lösung für den Klimanotstand zu finden. Basel hat erste Massnahmen ergriffen und kürzt nun das Silvesterfeuerwerk der Stadt.

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Feuerwerk an Silvester: ja oder nein? Um die Feinstaub-Belastung zu reduzieren, hat Basel beschlossen, dass es beim Stadtspektakel dieses Jahr zwar krachen kann - allerdings um ein Drittel weniger.

Damit wollen die Organisatoren ein "Zeichen bei der Umweltverträglichkeit" setzen, wie das Baseler Präsidialdepartement laut "20min.ch" mitgeteilt hat. Was heisst das konkret? Das Feuerwerk wird um ein Drittel reduziert. Statt 21 Minuten werde die Lichtshow nur noch 16 Minuten dauern, wie Sabine Horvath, Leiterin Aussenbeziehungen und Standortmarketing im Präsidialdepartement, "20min" informiert.

Weniger Feuerwerk, mehr Musik

Auch wenn laut Horvath je nach Witterung zwei bis drei Prozent der übers Jahr gemessenen Feinstaub-Belastung auf Feuerwerke entfalle, wolle man auf das Spektakel nicht gänzlich verzichten. Ausserdem bietet die Stadt den Einwohnern dieses Jahr eine musikalische Überraschung als Entschädigung.

Bevor es mit dem grossen Feuerwerk am Rhein losgeht, findet ab 23:30 Uhr auf dem Münsterplatz eine "traditionelle und besinnliche Feier" statt. Nach dem Feuerwerk, das um 00:30 Uhr abgeschossen wird, bieten die Basler Verkehrs-Betriebe (BVB) spezielle Spätfahrten für die Besucher.

Übrigens: Für Privatpersonen gibt es kein Verbot zum Abbrennen von Feuerwerk. In einem Urteil des Bundesgerichts vom September dieses Jahres sei Feuerwerk am 1. August und an Silvester eine Tradition mit einem gewissen öffentlichen Interesse und daher zugelassen. (kms)  © 1&1 Mail & Media / SN

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