Zur kommenden Skisaison erhöhen sechs von neun grossen Schweizer Skigebieten die Preise für Tickets. Der Grund: In den vergangenen Jahren wurde nicht genug Umsatz gemacht.

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Der Wintersport fällt in zahlreichen Schweizer Skigebieten zur kommenden Saison sehr viel teurer aus als sonst. Wie nun eine Auswertung der "Schweiz am Wochenende" zeigt, haben etwa zwei Drittel der Skigebiete in den vergangenen Jahren nicht genug Geld eingenommen, um weiter in neue Anlagen zu investieren.

Flumserberg betroffen

In sechs von neun grossen Skigebieten sollen deshalb die Fixpreise der Tageskarten für die kommende Wintersaison erhöht werden. Das betrifft unter anderem Flumserberg, nachdem dort ein jahrelanger Preisstillstand herrschte. Eine Sprecherin des Gebiets begründet die Preiserhöhung mit erheblichen Investitionen, die über die Jahre getätigt wurden.

Eine Karte für sechs Tage kostete ursprünglich 247 Franken. Nun sind dafür um die 283 Franken fällig. Ähnliche Preisanstiege würden auch in anderen Schweizer Gebieten herrschen.

Dynamische Preise profitabel?

Zahlreiche Bergbahnen haben im vergangenen Jahr dagegen flexible Preise eingeführt. Die Saison sei bis auf Weiteres sehr gut gelaufen, heisst es in dem Bericht. St. Moritz habe beispielsweise seinen Umsatz um fünf Prozent steigern und zudem mehr Skitage zählen können.

Zermatt konnte die Anzahl der Skitage ebenfalls um neun Prozent erhöhen. Ob die guten Umsätze mit den neuen Preismodellen zusammenhängen, sei bis jetzt allerdings noch unklar. (eee)  © 1&1 Mail & Media / SN

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