Was hat uns Schweizer 2018 am meisten bewegt? Was bereitet uns die grössten Sorgen? Die alljährliche Umfrage der Credit Suisse gibt Auskunft und liefert zum Teil überraschende Erkenntnisse.

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79 Prozent aller befragten Schweizer sind stolz auf ihre Nationalität. Das hat die 42. Umfrage der Credit Suisse ergeben, die am Donnerstag in Form des fast schon traditionsreichen Sorgenbarometers veröffentlicht wurde. Doch was läuft im Land nicht ganz so gut?

Die Stimme des Volkes

Das Denken der Bevölkerung scheint sich in den vergangenen Monaten deutlich gewandelt zu haben. War in den vergangenen Jahren die Sorge um den eigenen Arbeitsplatz noch allgegenwärtig, scheint diese nun nicht mehr prekär zu sein. Um ganze 22 Prozent ist das Thema Arbeitslosigkeit im Vergleich zum Vorjahr abgerutscht.

Dafür schaffen es drei neue Sorgenkinder in die Top Ten: Armut, Löhne und die Bundesfinanzen. Dabei haben die Schweizer eigentlich grosses Vertrauen in den Staat – zumindest was den Bundesrat und die Institution der Polizei angeht. Gegenüber den politischen Parteien zeigen sich viele skeptisch.

Unsere grössten Sorgen

Tatsächlich geben 45 Prozent aller Befragten an, dass ihnen die Sicherung der Altersvorsorge am meisten auf der Seele brennt. Das Drei-Säulen-Modell scheint zwar weiterhin gut anzukommen, dennoch ist sich der Grossteil einig: Alle müssen mit anpacken!

Am meisten an beunruhigten Bürgerstimmen zugenommen – nämlich um stolze 15 Prozent zum Vorjahr – haben die Themen Gesundheit und Krankenkassen.

Weitere Dauerbrenner

Unter die Top Ten haben es im Sorgenbarometer auch in diesem Jahr wieder die Themen Ausländer, Flüchtlinge und Asyl geschafft. 37 Prozent der Befragten stösst die Ausländer-Situation in der Schweiz sauer auf. 31 Prozent hingegen machen sich Sorgen um die Flüchtlings- und Asylpolitik.

Deutlich weniger bekümmert, dennoch weiterhin mit hohem Masse von 23 Prozent, sehen die Schweizer die Umweltthematik. Somit sorgen sie sich in diesem Jahr weitaus mehr um die Natur als um ihre eigenen Arbeitsstellen. (cos)  © 1&1 Mail & Media

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