Immer wieder hat sich ein Mann als vermeintlicher Notfallpatient ausgegeben, um es sich in Spitalbetten gemütlich zu machen. Nun wurde er dafür verurteilt.

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Eine Betrugsmasche kommt einen 58-jährigen Mann teuer zu stehen. Drei Jahre Gefängnis brummte ihm das Zürcher Bezirksgericht auf, nachdem er gestanden hatte, als falscher Notfallpatient in diversen Krankenhäusern einen Schaden von rund 100.000 Franken verursacht zu haben. Das berichtet "Blick.ch".

Was war geschehen?

Insgesamt 15 Spitäler nutzte der arbeitslose Schreiner quasi als Hotel. Obwohl er gesund war, klagte er jeweils über Herzprobleme und täuschte auch noch vor, Privatpatient zu sein. In Wirklichkeit ist er obdachlos, hochverschuldet und hat gar keine Krankenversicherung.

Wie es möglich war, dass er seine Masche gleich in mehreren Einrichtungen abziehen konnte? Das wollte laut "Blick.ch" weder jemand aus dem betroffenen Stadtspital Waid noch aus dem Zürcher Triemli-Spital sagen.

Nicht das erste Vergehen

Wegen anderer Vergehen war der 58-Jährige der Justiz bereits bekannt. Schon zum zehnten Mal stand er jetzt laut dem Bericht wegen diverser Betrügereien vor einem Richter. So habe er auch als sogenannter Mietnomade Wohnungsbesitzer mit falschen Überweisungsbelegen getäuscht.

Nun zeigt er sich laut "Blick.ch" reumütig: "Ich habe mir geschworen, nie mehr so etwas zu machen", wird er zitiert. (stk)  © 1&1 Mail & Media / SN