Eine neue Comparis-Studie zeigt: Für eine Wohnung in Genf müssen Mieter durchschnittlich 2.680 Franken zahlen. Für die gleiche Wohnfläche in St. Gallen etwa nur die Hälfte.

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Genf ist kein günstiges Pflaster. Das hat die jüngste Studie des Online-Vergleichsdienstes Comparis einmal mehr bewiesen. Unter den zehn grössten Städten der Schweiz geht Genf mit einer Medianmiete von 2680 Franken im Monat für eine 3,5-Zimmer-Wohnung als Spitzenreiter hervor. Es folgen Zürich und Lausanne.

Günstig und leerstehend

Vergleichsweise günstig sind die Wohnungen in St. Gallen. Für eine Immobilie von gleicher Grösse zahlen Mieter hier im Schnitt 1675 Franken pro Monat. Die Medianmieten in Biel und Lugano siedeln sich ebenfalls in diesem Preissegment an.

Ein Grund für die eher niederen Monatsmieten, so heisst es in der "Neuen Zürcher Zeitung", ist unter anderem die Leerstandsziffer. Liegt diese in Genf unter einem Prozent, beträgt sie in St. Gallen 2,32 Prozent. Aber auch bei der Zahlungsbereitschaft potenzieller Mieter würden sich Unterschiede erkennen lassen.

Medianmieten im Überblick

Laut Comparis unterscheiden sich die monatlichen Medianmieten für eine 3,5-Zimmer-Wohnung in den zehn grössten Städten der Schweiz wie folgt.

  • St. Gallen: 1675 Franken
  • Biel: 1690 Franken
  • Lugano: 1750 Franken
  • Bern: 1950 Franken
  • Winterthur: 1950 Franken
  • Luzern: 1952 Franken
  • Basel: 2030 Franken
  • Lausanne: 2194 Franken
  • Zürich: 2489 Franken
  • Genf: 2680 Franken

(cos)  © 1&1 Mail & Media / SN