• Im Kanton Graubünden musste ein Wolf erlegt werden.
  • Das Tier wies schwere Verletzungen an seinem Vorderbein auf.
  • Auch ein Biber musste erlöst werden.

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Im Valsertal, Graubünden, musste in der Nacht auf Sonntag (9. Mai) ein Wolf erschossen werden. Das gab der Kanton in einer offiziellen Mitteilung bekannt. Der Rüde zog sich aus bislang ungeklärten Gründen am linken Vorderbein starke Verletzungen zu. Der Wolf lahmte aufgrund der Wunde und war stark geschwächt.

Zu welchem Rudel das Tier gehörte, konnte die Wildhut, welche den Abschuss vornahm, nicht genau identifizieren. Um das zu klären, wird das Tier für eine genetische Untersuchung an die Université de Lausanne geschickt. Der Kadaver des Wolfes soll zudem ins Zentrum für Fisch- und Wildtiermedizin Fiwi in Bern überführt werden, um weitere Untersuchungen vorzunehmen.

Biber wurde bei einem Revierkampf verletzt

Neben dem Wolf wurde zudem in der Bündner Herrschaft ein Biber erlegt. Auch dieses Tier wies Verletzungen auf, die allerdings von einem Revierkampf mit einem Artgenossen stammen könnten.

Das ist keine Seltenheit: Aufgrund der steigenden Population kommt es bei Bibern immer wieder zu Kämpfen untereinander und damit zu Verletzungen.

Die Wunden bei diesem Tier waren so schwer, dass das Nagetier keine Überlebenschance hatte. Untersuchungen nimmt das Amt für Lebensmittelsicherheit und Gesundheit in Chur vor.  © 1&1 Mail & Media/spot on news