Seit Sonntagabend galt in Teilen der Schweiz die zweithöchste Regen-Warnstufe. Mancherorts fielen bis zu 160 Liter pro Quadratmeter – mit teils verheerenden Folgen.

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Bäche treten über, Hänge rutschen ab, Keller laufen voll: In manchen Teilen der Schweiz ist es seit Sonntagabend zu schweren Unwettern gekommen. Dabei fielen nicht selten über 100 Liter Regen pro Quadratmeter.

Am meisten Niederschlag gab es in den Kantonen Graubünden und Tessin. Wie eine Grafik von "MeteoNews" zeigt, fielen in Robiei TI ganze 141 Liter Regen pro Quadratmeter vom Himmel. In Arosa-Maran GR waren es sogar 160 Liter pro Quadratmeter.

Dorf von der Aussenwelt abgeschnitten

Welche Auswirkungen die Wassermassen mit sich bringen, erfuhren vor allem die Bewohner des Averstals GR. Aufgrund eines Erdrutsches wurden dort unter anderem mehrere Passstrassen vorübergehend gesperrt. Die Gemeinde Avers ist seither von der Aussenwelt abgeschnitten, wie SRF berichtet.

Im Kanton Wallis mussten aufgrund eines Felssturzes ebenfalls Strassen und Zugstrecken dicht gemacht werden. Die Gleisverbindung zwischen St. Niklaus und Zermatt wurde am Montagabend gesperrt.

Besserung in Sicht

In den kommenden Tagen ist mit deutlich weniger Niederschlag zu rechnen. Die Lage entspannt sich. Gegen Wochenende kann es dann allerdings wieder zu dem einen oder anderen Schauer kommen. (cos)  © 1&1 Mail & Media / SN

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