Gefährliche Situation im Spital Münsterlingen: Bei einem Gerangel hat ein 36-Jähriger in das Waffen-Holster eines Polizisten gegriffen. Aus der Pistole löste sich ein Schuss.

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Ein Routine-Einsatz hätte Freitagnacht für Thurgauer Polizisten tödlich enden können: In einem Gerangel hat ein stark angetrunkenes Duo im Spital zwei Polizisten überwältigt. Dabei griff einer der beiden mit der Hand in das Waffen-Holster eines Beamten und drückte ab. Der Schuss aus der Dienstwaffe traf glücklicherweise nur den Boden.

Streit zwischen Schweizerin und Italiener eskaliert

Vorangegangen war ein Streit zweier offensichtlich betrunkener Personen am Bahnhof Kradolf TG. Dabei verletzte sich eine 32-jährige Schweizerin am Kopf. Ihr Angreifer, ein 36-jähriger Italiener, blieb unverletzt. Der Rettungsdienst wollte die Platzwunde, wie "blick.ch" berichtet, versorgen. Die beiden Streithähne blieben auf dem Weg zum Spital weiterhin aggressiv. Schliesslich forderte der Rettungsdienst Unterstützung bei der Polizei an.

Auch im Spital Münsterlingen randalierten die verletzte Frau und ihr Angreifer weiterhin. Einem Arzt reichte es schliesslich: Er ordnete in der Notaufnahme eine Fürsorgliche Unterbringung des Mannes an. Deswegen sei die Situation im Anschluss eskaliert.

Durch den Schuss aus der Dienstwaffe wurde niemand verletzt. Ein Polizist musste sich im Anschluss wegen eines möglichen Gehörschadens untersuchen lassen. Der 36-jährige Italiener und die 32-jährige Schweizerin wurden vorübergehend festgenommen, zum genauen Unfallhergang ermittelt die Kantonspolizei. (jkl)  © 1&1 Mail & Media / SN

Wie die Zürcher Kantonspolizei am 12. April mitgeteilt hat, kam es am Freitagmorgen am Albispass bei Hausen (Landkreis Zürich) zu einem schweren Unfall. Ein Auto stürzte 30 Meter in die Tiefe. Die zwei Insassen wurden in ein Krankenhaus gebracht.