Zu langsam, zu schnell, zu unvorsichtig: Es gibt viele Gründe, warum sich Autofahrer gegenseitig in die Haare kriegen können. Neue Zahlen des TCS zeigen nun, wie sich das Streitverhalten von männlichen und weiblichen Autolenkern unterscheidet. Auch das Alter spielt dabei eine Rolle.

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Konflikte auf der Strasse lassen sich nicht immer vermeiden. Wie der Touring Club Schweiz (TCS) nun aber festgestellt hat, gibt es durchaus Unterschiede, wie diverse Lenkergruppen mit den Streitigkeiten umgehen. Das TCS-Streitbarometer gibt Aufschluss.

Wie aus den gesammelten Daten von 2018 hervorgeht, endet ein Streit unter Autofahrern bei rund vier von hundert Personen vor Gericht. Lenker in Zürich und Genf zoffen sich dabei doppelt so häufig wie Lenker in anderen Ballungsregionen.

Männer lassen es darauf ankommen

Tatsächlich entpuppen sich Männer auf den Strassen als Streithähne schlechthin. Etwa zwei Drittel aller Konflikte ist auf die Herren der Schöpfung zurückzuführen. Das spiegelt sich auch in den Verkehrsverletzungen und Verkehrsunfällen wider: Dort liegt die Verteilung bei rund drei Viertel (Männer) zu einem Viertel (Frauen).

Frauen haben hingegen bei der durchschnittlichen Konfliktdauer die Nase vorne. Wie aus dem Streitbarometer hervorgeht, streiten sich weibliche Autolenker in der Regel rund einen Monat länger vor Gericht als männliche.

Junge Lenker sind konfliktbereiter

Ob erfahrene Lenker mit der Zeit gelassener werden? Das lassen die jüngsten Zahlen des TCS zumindest vermuten. Geraten in der Altersgruppe der 18- bis 35-Jährigen etwa vier von hundert Personen in einen Rechtsstreit, sind es bei den über 66-Jährigen nur halb so viele. (cos)  © 1&1 Mail & Media / SN

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