Wegen anhaltender Dürre hat der Südsee-Staat Tuvalu den öffentlichen Notstand ausgerufen.

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Die Massnahme soll vorerst für 14 Tage gelten, wie Generalgouverneur Tofinga Vaevalu Falani in der Proklamation mitteilte. Auf vielen zu Tuvalu gehörenden Inseln wie Nanumea, Niutao und Nui habe es seit Monaten viel weniger Niederschläge gegeben als normalerweise, berichtete der Sender "Radio New Zealand". Kurze Regenschauer im August hätten nicht ausgereicht, um die Wasservorräte wieder aufzufüllen. Aussenminister Simon Kofe sprach auf Twitter von "schweren Zeiten".

Der Klimawandel macht pazifischen Inseln ganz besonders zu schaffen. Das zwischen Australien und Hawaii liegende Inselreich Tuvalu mit seinen neun Korallen-Atollen ist schon lange vom steigenden Meeresspiegel bedroht und könnte in den nächsten Jahrzehnten weitgehend überschwemmt werden.  © dpa