Ein neuer Blitzer sorgt für Aufsehen: Die Anlage in Landquart ist mit einer hochpräzisen Industriekamera ausgerüstet, die gleichzeitig bis zu 20 Fahrzeuge auf vier Spuren aufnehmen kann.

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In Landquart GR steht in der 60er-Zone ein neuer Blitzer, wie "20 Minuten" berichtet. Was aussieht wie eine Laterne, ist ein Modell der jüngsten Radar-Generation. Laut der Kantonspolizei Graubünden wurde der Blitzer am 26. November in Betrieb genommen.

Hochpräzise Kamera gegen Raser

Die neue Anlage hat es in sich: Eine hochpräzise Industriekamera mit einer eingebauten Blendensteuerung ist sogar bei schlechtem Wetter in der Lage, scharfe Bilder von den Verkehrssündern zu knipsen.

Ausserdem kann das Hightech-Gerät Videos mit fünf Sekunden Vor- und Nachlauf in HD-Qualität aufzeichnen. Mit beiden Fahrtrichtungen im Blick können bis zu zwanzig Fahrzeuge auf vier Spuren gleichzeitig aufgenommen werden.

Hybride Stromversorgung

Die Anlage verfüge über eine hybride Stromversorgung und würde mit Batterien und einem Flüssiggasgenerator funktionieren, erklärt der Geschäftsführer der Herstellerfirma dem Portal.

"Das Flüssiggas wird absolut rückstandslos verbrannt und entwickelt weder Rauch noch giftige Gase oder Feinstaub." Das sei sowohl ökologisch als auch ökonomisch vertretbar, so der Geschäftsführer weiter.

Vor nicht allzu langer Zeit stand die Kantonspolizei Graubünden in der Kritik: Sie verwendete einen Blitzer, der mit einem Diesel-Generator betrieben wurde. Das neue Gerät stellt nun eine ökologische Alternative dar. (amw)  © 1&1 Mail & Media / SN

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Ein Urteil entscheidet: Geschwindigkeiten dürfen nicht von Privatfirmen gemessen werden. Vorschaubild: imago images / Karina Hessland