Der Schweizer Maler Rolf Knie hat mit seinem Posting über Klima-Aktivistin Greta Thunberg einen Shitstorm ausgelöst. Nach dem Bashing verteidigt er nun seine Stellungnahme.

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Am Montag wetterte Rolf Knie auf Facebook sehr drastisch gegenüber der Klimaaktivistin Greta Thunberg. Der Kunstmaler und Artist verunglimpfte den Teenager als "Dummberg" und beklagte, dass ihr Aktivismus zum Schuleschwänzen animiere. "Schliesslich hat sie bewiesen, dass es keine Schulbildung braucht, um die Welt zu retten."

Es folgten ein massiver Shitstorm und über tausend Kommentare unter dem Ursprungspost, weswegen sich der frühere Zirkus-Clown aus der Knie-Dynastie nun erstmal öffentlich zu der massiven Kritik geäussert hat.

Plötzliche Kehrtwende

Mit Hilfe eines erneuten Postings auf Facebook versucht der Maler, die Interpretationshoheit über sein polarisierendes Posting zurückzugewinnen. "Ich habe das gemacht, was im deutschsprachigen Raum schon fast jeder Komiker und Kabarettist gemacht hat – ich habe einen satirischen Beitrag gepostet", schreibt er in einem neuen Erklährstück. "In einer funktionierenden Demokratie sollte das möglich sein."

Da viele Kommentare zum Teil weit unter der Gürtellinie gewesen seien, habe er sämtliche Kommentare gelöscht. "Fairerweise auch die überwiegend Positiven", schreibt der 70-Jährige.

Knie rechtfertigt seine Löschaktion mit folgenden Worten: "Ich akzeptiere andere Meinungen und Kritiken. Die sollten sich aber immer auf einem Niveau des Anstands und des Respekts bewegen. Wenn aber anonym weit unter die Gürtellinie geschossen wird – oder das ungeschriebene Gesetz nicht mehr gilt, dass Berufskollegen öffentlich nicht angeschwärzt werden sollen, disqualifizieren sich die Kritiker selber."

Andere Satiriker mischen mit

Auch Satiriker Viktor Giacobbo verurteilte Knie in einem Kommentar aufs Schärfste und schrieb, wie "20 Minuten" berichtet, schlicht "Peinlich, dumm und selbstverliebt" unter das Posting. Zudem distanzierte sich Giacobbo, der momentan mit dem Circus Knie auf Tour durch die Schweiz ist, vom heutigen Maler und stellte klar, dass der Circus nichts mit ihm zu tun habe. (jkl)  © 1&1 Mail & Media / SN

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