In Fulenbach im Kanton Solothurn endete der Reitausflug für eine achtjährige Primärschülerin tödlich. Das Mädchen stürzte von ihrem Pferd und erlag im Spital ihren Verletzungen.

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Eigentlich sollte es ein schöner Reitausflug durch die idyllischen Waldstrassen in Fulenbach im Kanton Solothurn werden. Doch das Abenteuer endete für die achtjährige Reiterin in einer Katastrophe. Die Primärschülerin stürzte von ihrem Pferd, verletzte sich dabei schwer – und verstarb.

"Das Mädchen atmete nicht mehr"

Rentner Pirmin Stebler war bei dem tödlichen Unfall als erster vor Ort und sah das Tier im Galopp in Richtung des nahegelegenen Reiterhofs laufen. Der Sattel war leer. Weiter berichtet er gegenüber "blick.ch", dass ihm direkt klar gewesen sei, dass ein Unfall passiert sein muss.

So ging er in Richtung Wald und sah die Achtjährige: "Das Mädchen lag am Boden und atmete nicht mehr", erklärt Stebler. Das Mädchen wurde von einer weiteren Person begleitet, die am Unfallort erste Hilfe leistete.

Ambulanz und Helikopter waren vor Ort

"Sie trug einen Helm. Dieser hatte aber keine Kratzer. Rein äusserlich wies das Mädchen keine Kopfverletzungen auf", berichtet der Rentner weiter. Im Anschluss sei er zum Reiterhof geeilt, um dort die Ambulanz zu alarmieren und diese zur Unfallstelle zu bringen. Auch der Helikopter der Rega sei bereits unterwegs gewesen.

Das Mädchen wurde schliesslich nach Basel ins Spital geflogen – doch vergebens. Die Ärzte konnten ihr nicht mehr helfen. "Dass das Mädchen verstorben ist, ist sehr traurig", sagt Stebler betroffen. "Ich schlafe schlecht, wache manchmal in der Nacht auf und habe das schreckliche Bild vor Augen." (eee)  © 1&1 Mail & Media / SN