Drama im Tessin: Ein Bergsteiger ist am Pizzo Rotondo in die Tiefe gestürzt. Der Mann wurde später tot geborgen.

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Am Pizzo Rotondo in der Südschweiz ist am Karsamstag ein Bergsteiger ums Leben gekommen. Wie die Kantonspolizei Tessin mitteilte, stürzte der Mann beim Abstieg vom Gipfel mehrere Hundert Meter in die Tiefe.

Wanderer in der Nähe bemerkten das Unglück und alarmierten sofort die Bergwacht, doch der Mann konnte nur noch tot geborgen werden, wie "swissinfo.ch" berichtet.

Nach ersten Erkenntnissen der Kantonspolizei war der Mann alleine unterwegs. Die Identität des Bergsteigers ist bisher noch nicht festgestellt. Der Leichnam wurde in das nahegelegene Dorf Airolo transportiert.

Hohe Lawinengefahr in der Region

Der Pizzo Rotondo liegt genau zwischen dem Kanton Wallis und dem Tessin und ist mit 3.192 Metern der höchste Berg des Gotthardmassivs in den Lepontinischen Alpen. Nördlich des Pizzo Rotondo liegt der Gerengletscher.

Immer wieder kommt es in diesem Gebiet zu Lawinenabgängen mit teils tödlichem Ausgang. 2001 ereignete sich eines der schwersten Lawinenunglücke der letzten sechs Jahrzehnte am Pizzo Rotondo: Am 11. Februar starben gleich drei Menschen am Berg im Bedrettotal TI unter den Schneemassen. (jkl)  © 1&1 Mail & Media / SN