Das Besteigen des Matterhorns hat am frühen Mittwochmorgen zwei Bergsteiger das Leben gekostet.

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Wie die Kantonspolizei Wallis mitteilte, seien ein Bergführer und sein Begleiter zwischen 4.250 und 4.300 Meter Höhe von einem Felsausbruch überrascht worden, der beide in die Tiefe riss.

Schwierige Bergung

Aufgrund der Steinschlaggefahr erwies sich die Bergung der tödlich Verunglückten als ziemlich schwierig, wie das Online-Portal "20 Minuten" berichtet. Per Helikopter konnten die Todesopfer schliesslich an der Ostwand des Matterhorns geborgen und nach Zermatt geflogen werden. Um wen es sich bei den Verunglückten handelt, ist bisher noch nicht bekannt. Nun ermittelt die Staatsanwaltschaft.

Gefährliches Hobby

In der diesjährigen Sommersaison sind bisher vier Menschen ums Leben gekommen. Pro Jahr verunglücken ca. acht bis zehn Menschen tödlich am Matterhorn. Seit der Erstbesteigung 1865 haben bereits über 500 Menschen ihr Leben gelassen, die meisten auf der Schweizer Seite. (bl)  © 1&1 Mail & Media / SN