Zwei Schulkinder sind in den Gemeinden Obersglatt und Volketswil von einem Fremden angesprochen worden. Die Polizei warnt jetzt beide Gemeinden vor dem unbekannten Mann.

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Die Eltern gleich zweier Züricher Gemeinden sind beunruhigt. Der Grund: Binnen kurzer Zeit sollen zwei Kinder auf dem Schulweg von einem Unbekannten belästigt worden sein.

Kinder in Volketswil und Oberglatt angesprochen

Ein Bub wurde in Volketswil auf dem Weg in die Schule von einem Fremden angesprochen und am Rücken berührt. Der Junge reagierte richtig, lief weg und informierte laut "20min.ch" seine Eltern, die sich an die Polizei wandten.

Auch in Oberglatt sprach der Mann eine Primärschülerin an. Auf dem Schulweg ging sie der unbekannte Mann an. Eine Passantin rettete die Schülerin aus der Situation und benachrichtigte die Polizei.

Schulen warnen vor dem Mann

Beide Schulen verfassten bereits am 18. März ein Schreiben an die Familien und riefen dabei zu äusserster Vorsicht. Erwachsene würden demnach dazu aufgefordert, unbekannte Personen auf dem Schulareal direkt anzusprechen und ihren Kindern das richtige Verhalten gegenüber fremden Personen zu vermitteln.

Zudem wird den Kindern empfohlen, den Schulweg zusammen zu gehen.

Bei dem Brief handle es sich wegen einer fehlenden Bestätigung des Vorfalls in Volketswil um eine reine Vorsichtsmassnahme.

Ermittlungen der Polizei Zürich laufen

Die Polizei ist in höchster Alarmbereitschaft: In Oberglatt sollen verstärkte Patrouillen unterwegs sein. Die Sprecherin bei der Kantonspolizei Zürich, Carmen Surber, bestätigte auf Anfrage von "20min.ch" eine rege Zusammenarbeit zwischen den Schulen. Dass es aber einen Zusammenhang zwischen den Vorfällen in beiden Orten gebe, sei eher unwahrscheinlich.

"Analog zu den Schulen empfehlen wir den Eltern, mit ihren Kindern über das richtige Verhalten gegenüber fremden Personen zu sprechen", sagte Surber. (jkl)


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