• Eine 50-jährige Deutsche unternahm am Sonntag eine Skitour und brach in eine 20 Meter tiefe Gletscherspalte.
  • Doch sie hatte Glück im Unglück und fiel nicht komplett in die Tiefe.
  • Mit unbestimmten Verletzungen wurde sie ins Spital geflogen.

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Am vergangenen Sonntag (02. Mai) kam es im Gebiet Konkordia zu einem dramatischen Unfall. Eine 50-Jährige unternahm eine Skitour und brach in eine 20 Meter tiefe Gletscherspalte. Allerdings stürzte sie nicht komplett in die Tiefe.

Die Frau hat eine deutsche Staatsangehörigkeit und lebt in der Schweiz. Mit einer Gruppe startete sie am Jungfraujoch-Gebiet und wollte zur Konkordia-Hütte wandern, erklärte Polizeisprecher Mathias Volken, wie "blick.ch" berichtete.

Freunde retteten die Frau aus der Gletscherspalte

Aus bisher ungeklärten Gründen "brach auf dem Weg eine Schneebrücke ein, worauf die Frau in eine Gletscherspalte stürzte", sagte Volken zur Zeitung. Kurz vor 15:00 Uhr sei bei der Kantonspolizei Wallis ein Notruf eingegangen. Doch als die Rettungskräfte an der Unfallstelle eintrafen, "befand sich die Verunfallte bereits an der Oberfläche". Offenbar hatte die Gruppe bis zum Eintreffen der Bergrettung der Air Zermatt versucht, die Frau aus der Gletscherspalte zu retten – mit Erfolg.

Die 50-jährige Deutsche wurde daraufhin ins Spital geflogen. Momentan wird sie dort noch behandelt, ihre Verletzungen sind nicht weiter bekannt. Die Polizei will den Unfallhergang abklären.  © 1&1 Mail & Media/spot on news

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