Alles für die Umwelt: Studierende der Universität Basel haben einen Antrag gestellt, der ihre Mitlernenden künftig daran hindern soll, für Exkursionen in den Flieger zu steigen. Die Uni folgt diesem Antrag, kämpft aber noch mit einigen Problemen.

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An einem Lehrausflug nach Paris, Berlin oder Rom teilnehmen? Für viele Studierende der Universität Basel eine Selbstverständlichkeit. Schnell in den Flieger gesetzt und kurze Zeit später ist man am Ziel. Doch das wird sich schon bald ändern.

Den Klimawandel im Blick

Studierende der Uni haben einen Antrag gestellt, der planbare Reisen via Kurzstreckenflug verhindern soll. Aus einem einzigen Grund: dem Klimaschutz.

Diesem Antrag folgt das Konsultativgremium der Uni. Das berichtet die "Basellandschaftliche Zeitung". Dem Protokoll der Regenz-Sitzung ist zu entnehmen, dass Studierende bei einer Reisestrecke von unter 1.000 Kilometern mit dem Zug fahren sollen, wenn es "zumutbare Verbindungen" gebe.

Grosser Haken an der ganzen Sache: der Preis. Häufig sind Flugtickets für Kurzstreckenflüge kostengünstiger als Fahrscheine für den Zug. Dieses Problem hat auch die Universität erkannt. Schliesslich kann sie selbstzahlende Studierende nicht dazu zwingen, eine teurere Verbindung zu buchen.

Die Uni hat sich allerdings bereits eine Lösung für das Problem überlegt: Die Preisdifferenz zwischen Bahn- und Flugticketpreis könnte den Reisenden künftig erstattet werden. (ff/cos)  © 1&1 Mail & Media / SN

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