• Am 1. Mai haben in Zürich zahlreiche Demonstrationen stattgefunden.
  • Die Veranstaltungen verliefen laut Polizeibilanz weitestgehend ohne Probleme.
  • Später kam es jedoch zu Ausschreitungen.

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Am 1. Mai haben in Zürich traditionsgemäss zahlreiche Demonstrationen zum Tag der Arbeit stattgefunden. Nachdem die Veranstaltungen am Vormittag ohne Probleme verlaufen waren, kam es am Nachmittag zu Ausschreitungen. Die Polizei Zürich zieht in einer Medienmitteilung Bilanz: Mehrere hundert Personen wurden kontrolliert, weggewiesen und verzeigt.

Für den Vormittag waren in der Stadt Zürich sieben bewilligte Veranstaltungen angesetzt, die ohne Probleme verliefen und sich laut Polizei an die gesetzten Vorgaben hielten. Gegen 14 Uhr formierten sich beim Helvetiaplatz mehrere Demonstrationszüge, die in unterschiedliche Richtungen losmarschierten, heisst es in der Mitteilung.

Tag der Arbeit 2021 in Zürich: Polizei kontrolliert hunderte Personen

Bereits im Vorfeld hatte es im Zusammenhang mit diesen Demos Aufrufe gegeben, die auf eine Gewaltbereitschaft hindeuteten. Auch aufgrund von Erfahrungen aus den vergangenen Jahren tolerierte die Stadtpolizei diese Demonstrationen nicht.

Um kurz nach 14:30 Uhr stoppten die Beamten der Stadtpolizei die Proteste in der Rotwandstrasse. Mehrere hundert Teilnehmer der Demonstration wurden anschliessend kontrolliert und verwiesen.

Drei Personen nach unbewilligten Demos festgenommen

Gegen 16 Uhr kam es an der Lagerstrasse erneut zu einer unerlaubten Demonstration. Auch hier kontrollierten die Beamten die Teilnehmenden, wiesen diese weg und verzeigten sie. Im Zusammenhang mit den beiden Demonstrationen kamen auch Pyrotechnik zum Einsatz, zudem wurden die Einsatzkräfte der Polizei mit Flaschen beworfen. Dabei kam es laut Polizeimeldung auch kurz zu einem Gummischrot-Einsatz.

Die Polizei nahm insgesamt drei Personen fest und brachte diese für weitere Abklärungen in eine Polizeiwache. Sachbeschädigungen oder verletzte Personen gab es laut Polizei keine.  © 1&1 Mail & Media/spot on news

1.Mai-Demonstration in Berlin nach massiven Angriffen gegen Polizei abgebrochen

Nach heftigen und gewaltsamen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und der Polizei ist in Berlin die "revolutionäre 1.Mai-Demonstration" mit Tausenden Teilnehmern abgebrochen worden. Der Versammlungsleiter der Demonstration habe am Samstagabend den Protest für beendet erklärt, nachdem er selbst aus der Menge angegriffen worden sei, teilte die Polizei mit.