Ärger für Jaqueline de Quattro: Gegen einen ranghohen Mitarbeiter der Staatsrätin im Kanton Waadt wurden Untersuchungen eingeleitet. Nicolas Chervet werden gravierende Versäumnisse vorgeworfen.

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Im Kanton Waadt ist nach Vorwürfen über Missstände im Raumplanungs- und Umweltdepartement eine Administrativuntersuchung eröffnet worden. In der Kritik steht Nicolas Chervet, Generalsekretär der Abteilung und rechte Hand von Staatsrätin Jacqueline de Quattro.

Bereits vor einigen Jahren hatte eine auf Fälle von Mobbing und Belästigung spezialisierte Verwaltungseinheit die Arbeitsweise des Generalsekretariats untersucht. In letzter Zeit gab es laut "bluewin.ch" erneut Medienberichte über Personalabgänge und ein schlechtes Arbeitsklima.

Chevret bleibt vorerst im Amt

Am Dienstag bestätigte die Kantonsregierung gegenüber der Nachrichtenagentur Keystone-SDA die Berichte der Onlineportale 24heures.ch und rts.ch. Die Untersuchung wird von einer externen Stelle durchgeführt. Ein Bericht werde bis Weihnachten erwartet.

Chervet leitet seit Mai 2013 das Generalsekretariat von de Quattros Abteilung, zunächst im Sicherheitsdepartement und später im Raumplanungsdepartement. Nach Abschluss des Berichts will die Kantonsregierung über mögliche Folgemassnahmen entscheiden. In der Zwischenzeit bleibt Chervet im Amt und wird nicht suspendiert.

Kurz vor Ende ihrer Amtszeit

Die Ermittlungen erreichen de Quattro zum Ende ihrer Amtszeit: Nach ihrer Wahl in den Nationalrat trat Jacqueline de Quattro als Waadtländer FDP-Staatsrätin per 1. November zurück.

Mögliche Nachfolger können sich bis zum 23. Dezember anmelden. Auch wenn es offiziell noch keine Kandidatur gibt, gilt Christelle Luisier, FDP-Kantonsrätin und Gemeindepräsidentin von Payerne, als mögliche Nachfolgerin. (jkl)  © 1&1 Mail & Media/spot on news

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