Ein Jahr nach dem Verlust seines Eherings kann ein 45-Jähriger nun aufatmen. Taucher fanden sein Schmuckstück und brachten es ins Fundbüro.

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Der 45-jährige Daniel Schönbauer wurde vom Pechvogel zum Glückspilz. Im vergangenen Sommer rutschte ihm beim Schwimmen im Zürichsee sein Ehering vom Finger und fiel dabei ins Wasser. Womöglich beim Toben mit der kleinen Tochter.

Jetzt, rund ein Jahr nach dem Vorfall, hat er allerdings sein bedeutungsvolles Schmuckstück wieder zurück. Das berichtete er dem Magazin "20min.ch": "Ich schaute nach und konnte es kaum glauben. Das war mein Ring. Ich war einfach nur megafroh."

Polizei-Taucher fand den Ring schon letzten Sommer

Doch auf direktem Wege fand der Ehering nicht zu seinem Eigentümer zurück: Bereits im August 2018 fand ein Polizei-Einsatztaucher vor dem Kiesstrand des Savera-Areals beim GZ Wollishofen den Ring. Schon damals suchte die Stadtpolizei Zürich per Facebook-Post nach dem rechtmässigen Besitzer und veröffentlichte sogar ein Bild. Darauf deutlich zu sehen: Die Gravur des Hochzeitstages am 22. August 2018.

Doch niemand holte den Ring bei der Wasserschutzpolizei ab, so wanderte er nach ein paar Wochen ins Fundbüro und geriet dort bereits in Vergessenheit. Nun stolperte seine Mutter zufällig über den alten Social-Media-Post und machte anschliessend ihren Sohn darauf aufmerksam, der sein spätes Glück kaum glauben konnte: "Unsere Ringe sind Unikate und für uns ein Zeichen von Zusammenhalt", schwärmt Schönbauer.

Es war nur ein Duplikat

Übrigens: Es handelte sich bei dem Schmuckstück "nur" um ein Duplikat. Das Original hatte er bereits rund ein Jahr vor dem Bade-Fauxpas verloren. Deswegen sei der Verlust auch doppelt schlimm gewesen: "Während meine Freunde Witze machten, ist für mich eine Welt zusammengebrochen." Auch von seiner Frau Corina habe er einen Rüffel bekommen. (dr)  © 1&1 Mail & Media / SN